BENJAMIN GOTTSCHLING

DispaiR

Durch die plastische und gleichzeitig dystopische Darstellung der Mutter Erde in ihrem verzweifelten Schrei , sollen dem Betrachter die Qualen der Natur durch den Einfluss des Menschen und die Dringlichkeit für Veränderungen vermittelt werden .

Es soll in direkter, schmerzhafter und emotionaler Weise anregen,  über die eigene Rolle bei der Erhaltung und dem Schutz der Natur nachzudenken .

Das Wandbild, welches knapp 1000 Stunden in Anspruch nahm, besteht hauptsächlich aus Natur- und recycelten Materialien. Für hohen Realismus und Detailtreue wurden  stabilisierte Pflanzen und Tiere eingearbeitet. Zur Erzeugung einer organischen Oberflächenstruktur im Gesicht wurde gesiebte Erde aus Maulwurfshügeln verwendet. Der Außenbereich besteht aus echten Steinen, Sand und Erde. Die Maße des Wandbildes betragen 230 x 118 x 40 cm.

HOMMAGE AN KARL FRANKE

"GENIUS"

GENIUS

Durch die Verknüpfung der 4 Waben welche jeweils ein Wandrelief von Karl Franke (1917–1996) beinhalten, (von oben nach unten, Biologie, Kommunikation, Astronomie, Kernphysik), soll die Verbundenheit und Kontinuität von Kunst, Technik und Kultur symbolisiert werden. Jede Scheibe wurde auf 24 Karat Blattgold aufgebracht, welche den Arbeiten von Karl Franke eine majestätische Aura verleihen sollen. Durch Kombination moderner Wabenstruktur und traditionellem Blattgold, wollte ich ein Werk erschaffen das sowohl zeitlos als auch innovativ ist.

SKELETON STYLE

Die skelettierte Darstellung verleiht den Materialien Raum zur Entfaltung, während sie zugleich eine faszinierende abstrakte Struktur und Form entstehen lässt.

Benjamin Gottschling

Geboren 1983 Berchtesgaden. 

Meine Entwicklung begann mit einer Lehre zum Konstruktionstechniker (Metallbau), wo ich technisches Zeichnen, Materialkunde und Konstruktionstechniken erlernte. Diese Ausbildung vermittelte mir handwerkliche Fertigkeiten und ein tiefes Verständnis für Materialkombinationen.

Nach mehreren Jahren Berufserfahrung begann ich, mit verschiedenen Werkstoffen wie Metall, Holz, Glas und Kunststoff zu experimentieren. Dies half mir, meinen künstlerischen Stil zu finden und meine Fähigkeiten stetig weiterzuentwickeln.

Mit der Zeit wuchs mein Bewusstsein für gesellschaftliche Themen, die ich in meinen aktuellen Werken verwirkliche. Gesellschaftskritische Kunst wurde für mich wichtiger, und ich begann, aktuelle soziale, politische und ökologische Fragen in meinen Werken zu behandeln.

Heute prägt die Kombination aus technischer Präzision, kreativem Experimentieren und gesellschaftlichem Engagement meinen künstlerischen Weg. Ich möchte zeigen, dass Technik und Kunst sich wunderbar ergänzen können.

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